
Erstmals in der Heidelberger Stadtgeschichte haben die Bürgerinnen und Bürger am 13. Juli 2008 die Möglichkeit, eine wichtige kommunalpolitische Frage selbst zu entscheiden. Es geht darum, ob städtische Sozialwohnungen weiterhin im öffentlichen Eigentum bleiben sollen und damit dem Gemeinwohl dienen (dann muss man mit JA stimmen). Oder ob die Wohnungen an einen profitorientierten privaten Konzern verkauft werden sollen, der Geld aus den Wohnungen herausschlagen will, mit unabsehbaren Folgen für die darin lebenden Menschen (wer das will, muss mit NEIN stimmen oder - was den gleichen Effekt hat - sich nicht an der Abstimmung beteiligen).