
Liebe Kolleginnen,
Liebe Kollegen,
Liebe Kollegen,
bereits im Jahr 2011 haben wir im Zusammenhang mit der Forderung zur Wiedereingliederung der Service-Gesellschaften in die Unikliniken in einem Antrag auf dem SPD‑Landesparteitag gefordert, dass alle Beschäftigten, die in und für öffentliche Einrichtungen arbeiten, von den tariflichen Regelungen des öffentlichen Dienstes profitieren und sich an tariflichen Auseinandersetzungen gemeinsam und gleichberechtigt beteiligen können. Diese Forderung gilt selbstverständlich auch für Gesellschaften in kommunaler Hand.
Wenn Ihr jetzt für den Anschluss Eurer Gehälter an die Entlohnung in anderen Regionen kämpft und streiken müsst, habt Ihr unsere volle Solidarität. Das Ziel aus dem Koalitionsvertrag, Baden-Württemberg zum Musterland guter Arbeit zu machen, muss für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gelten. Uns ist bewusst, dass öffentliche Leistungen, und dazu gehört der Nahverkehr, letztendlich immer von den Bürgern bezahlt werden – sei es über die Preise oder über Steuern. Aber zur Wertschätzung der Arbeit gehört auch, dass Sie angemessen entlohnt wird.
Eure Forderung von 7 %, mindestens aber 200 €, sind angesichts der bestehenden Gehaltsunterschiede zu anderen Regionen, wie Karlsruhe und Stuttgart, angemessen und keineswegs überzogen. Die volle Übernahme des TV‑N, und damit die Stärkung des Flächentarifvertrags, halten wir mittelfristig für ein erstrebenswertes Ziel, welches leider in dieser Tarifrunde noch nicht erreichbar ist.
Wir wünschen Euch für Euren Kampf viel Erfolg und fordern von den kommunalen Vertreterinnen und Vertretern in der RNV GmbH nicht nur die Wertschätzung geleisteter Arbeit, sondern auch eine angemessene Bezahlung, auch wenn es haushaltspolitisch schwer fällt.
Der Kreisvorstand der SPD Heidelberg