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SPD Heidelberg fordert Stellungnahme des Oberbürgermeisters im „Fall Eleonorenhaus“

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Mit Entsetzen nahm der Kreisverband der Heidelberger SPD den Teilabriss des Eleonorenhauses zur Kenntnis. Dieser kam nicht nur überraschend, sondern war auch nicht vorgesehen. Der Gemeinderat, wie auch die Bürgerschaft Heidelbergs, folgten der Annahme, dass unter „Sanierung“ keinesfalls ein Teilabriss des Eleonorenhauses zu verstehen ist.

Aus Sicht der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten kann nicht von einem „Missverständnis“ gesprochen werden: „Der Wille des Gemeinderates muss aus den Beschlüssen klar erkennbar sein. In Bezug auf das Eleonorenhaus war dies der Fall. Dass das Gebäude nicht abgerissen wird, war der fraktionsübergreifende Grundkonsens des Stadtparlamentes, ansonsten hätte sich der Gemeinderat in dieser causa verwehrt“, betont Kreisvorstandsmitglied und Anwohner Tobias Sicks.

Der Schritt der SPD-Gemeinderatsfraktion das Regierungspräsidium einzuschalten ist daher nur die logische Konsequenz aus dem Verhalten der Verwaltung, denn diese ist für die Umsetzung der Gemeinderatsbeschlüsse schließlich verantwortlich. „Oberbürgermeister Würzner, als Spitze der Verwaltung, sowie der zuständige Baubürgermeister Stadel müssen sich nun erklären, denn eine solche Fahrlässigkeit ist aus unserer Sicht nicht zu verantworten“, meint Marlen Pankonin, stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende.

„Die Frage, ob ein solch rigoroses Vorgehen der Verwaltung in Heidelberg am Gemeinderat und dem Bürgerwillen vorbei nun in Mode kommt, bringt uns zwar das alte Eleonorenhaus nicht zurück, zeigt aber wie viel dem Oberbürgermeister Bürgerbeteiligung und Gemeinderatsbeschlüsse wert sind“, ergänzt Pankonin.

 

 
 

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