Die SPD Heidelberg wird für die kommende OB-Wahl keine Nominierung vornehmen. Dies erklärt die SPD Kreisvorsitzende Marlen Pankonin nach entsprechenden Beschlüssen in den Gremien.
 
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Die SPD Heidelberg wird für die kommende OB-Wahl keine Nominierung vornehmen. Dies erklärt die SPD Kreisvorsitzende Marlen Pankonin nach entsprechenden Beschlüssen in den Gremien.
„Nach intensiven Gesprächen hat sich keine Möglichkeit für eine aussichtsreiche Kandidatur ergeben. Auch der Alleingang der Grünen bei der Nominierung von Cofie-Nunoo hat für Irritationen gesorgt. Eine politisch fundierte und aussichtsreiche Herausforderung gegenüber dem amtierenden Oberbürgermeister Dr. Würzner hätte nur eine Chance mit einer klaren und einheitlichen Linie im gesamten „linken Lager“.
Wir konzentrieren uns in den nächsten Monaten und Jahren weiterhin auf eine aktive Arbeit in den Heidelberger Bezirksbeiräten - und im Gemeinderat und werden die Kommunalpolitik des neu gewählten Oberbürgermeisters wie gewohnt kooperativ, fair, gleichwohl kritisch begleiten.“ Dazu gehöre auch, sich mit dem künftigen OB schon im Vorfeld der Wahl über wichtige Aufgaben der Sozialpolitik in der Stadt, der Stadtentwicklung, der verkehrlichen Fachplanung der Kultur und Wirtschaftspolitik zu verständigen. Auch Fragen zu Humanität und Sport, sowie zur Umweltpolitik gelte es zu beantworten.
„Damit verbunden bleibt unser Gestaltungsanspruch für die gesamte Stadtpolitik“ betont die SPD-Kreisvorsitzende. Außerdem mache der OB nicht alles falsch und eine Wechselstimmung sei nicht spürbar. Die Aufstellung einer „Zählkandidatur“, einer Alternative nur der Alternative wegen, sei niemandem zuzumuten und der Demokratie nicht zuträglich.
Trotz der eingeschränkten Kandidierendenlage ruft die SPD Heidelberg dazu auf, wählen zu gehen. „Jede*r hat ein Wahlrecht und sollte im Sinne einer höheren demokratischen Legitimation davon Gebrauch machen!“, so Pankonin abschließend.
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